Wahnsinn im Eiskanal von Cortina

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Die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina sind Geschichte. Der Eiskanal in Cortina d’Ampezzo hat nicht nur den Sportlern alles abverlangt, sondern auch uns als Zuschauern. Es brauchte Nerven aus Stahl – Lohn sind 3 Medaillen und jede Menge Stolz auf unser Team aus Sachsen-Anhalt.

Unsere Athleten haben in Italien wiedermal Geschichte geschrieben.
Zuerst reden wir über Talea Prepens. Diese junge Frau hat bei ihren ersten Olympischen Spielen zusammen mit Pilotin Kim Kalicki einen bärenstarken Wettkampf abgeliefert. Am Ende wurde es der 4. Platz. „Blech“ klingt im ersten Moment immer etwas undankbar – gerade weil nur winzige 15 Hundertstel zum Podium fehlten. Aber: Es ist eine Ansage, als ehemalige Sprinterin in so kurzer Zeit zur Weltspitze im Bob zu gehören. Das war erst der Anfang. Die Zukunft gehört dir, Talea. (Ergebnisse hier).

Kim Kalicki und Talea Prepens (Foto: Privat RB)
Kim Kalicki und Talea Prepens (Foto: Privat RB)

Alexander Schüller hat im Team von Francesco Friedrich wieder einmal gezeigt, warum er zur absoluten Weltspitze gehört. Nach dem Silber im Zweierbob reichte es im Viererbob auch dieses Mal für Silber. Klar, als Seriensieger will man immer ganz oben stehen, aber bei dieser Leistungsdichte im deutschen Team ist Silber eine phänomenale Leistung und die Teams um Johannes Lochner waren einfach besser. Alex hat im Eiskanal von Cortina alles gegeben und bewiesen, dass er nach wie vor einer der stärksten Anschieber der Welt ist. Wir ziehen den Hut vor dieser Konstanz!

Das, was Thorsten Margis gelang, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Fünfmal Olympiagold in seiner Karriere. Damit hat er in Cortina endgültig den Legenden-Status zementiert. Dass er dieses Mal im Schlitten von Johannes Lochner saß, war für manche am Anfang vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber das Ergebnis? Absoluter Wahnsinn! (Ergebnisse 4-er Bob hier)

Auszug aus der Mitteldeutschen Zeitung
Auszug aus der Mitteldeutschen Zeitung
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